Silicone

Silicone sind die Alleskönner unter den Polymeren: Fest oder flüssig, hydrophil oder hydrophob, elektrisch leitend oder isolierend. Sie sind Grenzgänger zwischen der organischen und der anorganischen Chemie und haben maßgeschneiderte Eigenschaften.

Chemisch gesehen sind Silicone sind Polymere mit einem Rückgrat aus Silicium-Atomen. Schülern sind Polymere auf der Basis von Kohlenwasserstoff wie PE, PP, PET etc. bekannt. Im Unterricht lassen sich Silicone ideal mit Kunststoffen vergleichen. Für den Reaktionsmechanismus der Polyaddition bietet CHEM2DO® mehrere Animationen.

Mehr über Silicon erfahren

Quarzstein und Rohsilicium

Einstieg ins Thema (Film)

Silicium ist das zweithäufigste Element in der Erdkruste. Doch wie entsteht aus Quarz eigentlich Silicon? Der Film zeigt u.a. die Siliciumgewinnung, den Müller-Rochow-Prozess und die Synthese von Chlorsilanen.

Vom Sand zum Silicon / Film
SILPURAN

Die wichtigsten Siliconarten

Silicone kommen in vielfältiger Form zum Einsatz: Als Öle, Harze, Kautschuke und vieles mehr. Sie sind kälte- und hitzebeständig, flüssig oder fest. Welche chemischen Grundstrukturen bedingen welche Eigenschaften?

Grundstrukturen und Eigenschaften
Silandestillation im Werk Nünchritz

Herstellung

Sand, Silan, Siloxan – auf diese drei Worte lässt sich die Siliconchemie radikal reduzieren. Hier erfahren Sie mehr zu den einzelnen Herstellungsschritten von Siliconen.

Herstellung von Siliconen
Material für das Experiment "Brennverhalten von Siliconen"

Lehrplanbezug

Silicone sind besondere Kunststoffe. In der Polymerchemie bietet sich deshalb der Vergleich mit Kunststoffen auf Basis von Kohlenwasserstoff an. Hier finden Sie Lehrplanbezüge nach Bundesländern.

Silicone im Unterricht